Wie heißt es so schön: Wahre Schönheit kommt von innen. Diesen weisen Worten möchte ich an dieser Stelle auch nichts entgegensetzen, denn tatsächlich erlebe ich es immer wieder, wie wunderbar meine Kunden durch ihre innere Einstellung ihr Äußeres authentisch in Szene setzen. Dies macht jedes Shooting immer wieder zu einem spannenden Erlebnis.

Portrait-Retusche

Die heutige Technik, allen voran die Bildbearbeitung am Rechner bietet uns nicht nur die Möglichkeit, den Fotos mehr Details und eine höhere Qualität zu entlocken, sie hilft uns auch, die Menschen auf dem Foto optimal zu präsentieren, ohne temporäre Irritationen, wie ich es nenne. Eine schöne Umschreibung nicht wahr? Dahinter verbergen sich kleine Pickelchen, blaue Flecke, Reizungen der Haut (z.B. durch das Rasieren), kleine Speckröllchen, Augenringe oder auch frische Kratzer, die vielleicht von der kleinen Katze kurz vor dem Shooting verursacht wurden. Sie sollten auf jeden Fall entfernt werden, denn sie verwirren den Betrachter oder lenken von der eigentlichen Bildintention ab. Diese Bearbeitung wird Porträt-Retusche genannt.

Beautyretusche

In der heutigen Fashion- und Modelbranche sind Retuschen kaum mehr wegzudenken, bei denen einem gewissen Schönheitsideal (Beauty) nachgeeifert wird, weswegen man diese Bildmanipulation als Beautyretusche bezeichnet. Hier geht es weniger um die Beseitigung von Bildfehlern, ganz im Gegenteil: Oftmals wird in der Werbung gezielt mit Kontrasten gespielt. Ein tolles Beispiel hierfür findet sich in der Person von Chantelle Brown-Young, die trotz ihrer Hautkrankheit Vitiligo derzeit als Model große Erfolge feiert.

Wenn wir die Modelbranche wieder verlassen, sollte an dieser Stelle festgestellt werden, dass auch bei ganz „normalen“ Portraits eine Retusche vom Fotografen durchaus angestrebt werden sollte, weil sich wie oben angesprochen in den Bildern zugleich eine Intention verbirgt, etwa bei einer Hochzeit, dem Babybauch oder der Eigenpräsentation für eine Bewerbung. In diesem Sinne wird also auch hier einem Ideal nachgeeifert um diese spezielle Botschaft zu transportieren. Im Laufe der Zeit hat dabei jeder Fotograf seinen eigenen Bildstil entwickelt, seine Handschrift, die meist durch passende Bildeffekte unterstrichen wird. Ich für meinen Teil versuche dabei die Aufnahmen möglichst realistisch zu bearbeiten. Hautporen bleiben beispielsweise erhalten, aber auch Muttermale oder markante Merkmale werden nicht entfernt, denn sie machen den Menschen vor der Kamera nicht nur aus, sondern auch interessant.

Das Composing

Eine Alternative zur Beautyretusche ist das s.g. Composing. Hierbei wird ein Studiobild in eine fiktive Situation hineinretuschiert mit dem Ziel, ein stimmungsvolles Bild zu erzeugen. Diese Composings leben von ihrem Bildstil und dem künstlerischen Geschick des Fotografen, benötigen aber ebenso ein qualitativ hochwertiges und vor allem gut ausgeleuchtetes Ausgangsmotiv. Dabei lässt sich sogar bewusst die Vorgehensweise der Beautyretusche umkehren, um so ganz markante Charakterzüge sichtbar zu machen.

 

René Warich Photography

René Warich Photography

www.renewarich.de

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